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Höhenprofil

Samstag, 19. Juli 2003

Tag 3: Durchs Ötztal nach Sölden

Sautens - Umhausen - Rechenstielegg - Unterried - Sölden - Gaislachalm Streckenbeschreibung

Start: 8:45 Uhr - Stop: 17:45 Uhr - Kilometer: 51 km - Höhenmeter: +1670 hm / -500 hm - Maximale Höhe: 1966 m - Schnitt: 10,3 km/h - Fahrzeit: 5:00 h

Das Ötztal bei Umhausen
Das Ötztal bei Umhausen

Am heutigen Tag beschäftigen wir uns mit der Auffahrt durchs Ötztal. Große Teile davon folgen wir dem ausgeschilderten Ötztal Radweg, der Einiges an Kondition vorraussetzt. Zunächst bringt Alexander noch das Bike von Kathrin in Ordnung, die mit blankem Metall gebremst hat, doch dann lassen wir die Mädels schnell hinter uns. Das Wetter ist super und der Radweg trotz ständigem Auf und Ab angenehm zu fahren. Kurz hinter Umhausen (1031 m) verlassen wir den Weg und fahren einen zusätzlichen Anstieg Richtung Köfels über Rechenstielegg (1490 m). Das spart ein Stück Straße und bringt etwas Abwechslung in das Monotone bergauf am Fluß entlang.

Elmar, Ralph, Daniel, Alexander
Elmar, Ralph, Daniel, Alexander

In Längenfeld (1166 m) trennen wir uns kurz und Alexander und ich fahren uns eine Portion Nudeln ein. Danach Treffen wir uns wieder und zu viert geht es auf dem Radweg weiter Richtung Sölden (1340 m). Bei Aschbach führt dieser plötzlich eine unerwartete Rampe hinauf, mitten in der Sonne versteht sich, aber Sölden erreichen wir trotzdem. Der Ort ist sehr belebt, obwohl kein bisschen Schnee liegt, und wir sind froh, als wir den Tourirummel hinter uns gelassen haben.

Blick von der Gaislachalm ins Venter Tal und auf die Kreuzspitze
Blick von der Gaislachalm ins Venter Tal und auf die Kreuzspitze

Nun geht es wieder richtig zur Sache. Als Feierabendprogramm haben wir uns die 600 m hohe Auffahrt zur Gaislachalm (1968 m) ausgesucht. Die Sonne brennt, die Kraft lässt nach und irgendwie landen wir auch kurz auf einer unfahrbaren Skipiste. Dann weist uns aber ein Wegweiser die Richtung und jeder kann seinen Rhythmus finden. Ziemlich langweilig führt der Weg durch den Wald gen Himmel, immer parallel zu einer Skipiste, und ab und zu wirbeln Kleinbusse schön viel Staub auf, dass man kaum noch atmen kann. Ich bin heilfroh, als ich endlich an der Unterkunft ankomme.

Die Gaislachalm ist ein großes Gasthaus, das keinen besonderen Eindruck hinterlassen hat. Dafür entschädigt die absolut geniale die Lage. Wir befinden uns an der Baumgrenze hoch oben über dem Venter Tal und blicken Richtung Vent und die dahinter liegende Kreuzspitze (3400 m) inmitten der Ötztaler Alpen, die jetzt schon erahnen lässt, wohin unser morgiger Weg führen wird. An sich war der heutige Tag landschaftlich eher unspektakulär, aber der jetzige Blick ist einfach traumhaft.

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