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Mittwoch, 25. Juni 1997

Tag 5: Durch das Pustertal

Rasen-Antholtz - Brunneck - St.Lorenzen - Ellen - Astjoch - (zurück nach) Onach Streckenbeschreibung

In Brunneck.
In Brunneck.
Überquerung der Rienz.
Überquerung der Rienz.

Wir haben es tatsächlich geschafft und sind ohne einen Tag zu verlieren zurück auf unserer Route. Die Strecke durchs Pustertal nach Brunneck (865 m) ist vor lauter LKWs zwar brandgefährlich, doch es ist trocken und wir sind wieder guter Dinge. Nichts ahnend, was uns noch alles an Ereignissen bevorsteht. Noch schnell die Kreuzwiesenhütte für heute Abend angerufen und mit einem Schlenker über Greinwalden gelangen wir nach Sonnenburg, wo wir die Rienz überqueren. Nun geht es hoch zum Astjoch (2091 m). Kurz vor Ellen machen wir auf halber Höhe Mittagspause in der Sonne. Danach zieht sich ein elend langer Anstieg über Teer und Schotter hoch bis über die Baumgrenze.

Aufstieg zum Astjoch (2091 m) mit Blick über das Pustertal.
Aufstieg zum Astjoch (2091 m) mit Blick über das Pustertal.
Immer noch die Auffahrt zum Astjoch.
Immer noch die Auffahrt zum Astjoch.
Mittagspause bei der Auffahrt zum Astjoch.
Mittagspause bei der Auffahrt zum Astjoch.

Als wir endlich oben sind und ich für ein Zielfoto mit der tollen Aussicht den Film wechseln will, die Katastrophe: Alexanders Portemonnaie ist weg. Also kein Zielfoto und wieder zurück zu der Stelle, wo wir Mittag gemacht haben. Satte 800 Höhenmeter haben wir so wieder vernichtet. Das Geld können wir aber nicht finden. Nach einigem Überlegen fällt uns noch ein, dass er mal für einige Minuten in den Wald musste heute Mittag. Nur dumm, dass wir dazu wieder 500 hm hinauf müssen. Der Weg ist zwar geteert, Lust hat dazu aber keiner von uns. Dann die Aktion: An einem Bauernhof in Ellen fragt Alex, ob sie nicht gegen Bares bereit wären, uns den Berg hinauf zu fahren. Und sie tun es. Also Räder abgestellt, Astjoch im Auto hochgefahren und im Wald tatsächlich das sehnlichst Gesuchte wiedergefunden. Als wir wieder bei den Rädern sind, ist an ein erneutes Erklimmen des Berges nicht mehr zudenken. Die Kraft und die Zeit fehlt uns nun dafür. Wir bekommen noch den Hinweis, dass die einzige Übernachtungsmöglichkeit am Berg in Onach ist. Das ist zwar weiter unten, aber so verlieren wir nicht alle Höhenmeter. Es bleibt uns nicht anderes übrig und wir steuern das Gasthaus an. Es wirkt sehr heimisch und ist völlig in Ordnung. Puh, der Tag ist erst mal geschafft. Nun sind wir aber doch aus dem Zeitplan herausgefallen.

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